Schloss Zieckau

Kulturzentrum - Begegnungsstätte - Landwirtschaftszentrum

 

Geschichte



Das Herrenhaus wurde 1854 von Oswald
Woldemar v. Thermo erbaut als Jagdschloss, im spätklassizistischen
Stil italienischen Villen der Stülerschule. Ein Nachfahre der Familie, Werner v. Thermo,
stürzte sich 1906 vom Schlossturm zu Bornsdorf, nachdem er durch den Konkurs seines Unternehmens keine wirtschaftliche Grundlagen mehr hatte.

Nach seinem Tod fielen Zieckau und Caule (damals Kaule geschrieben) an die
Berliner Landesbank, welche dem Herrenhaus den etwas grösseren Anbau mit Turm
und auf der anderen Seite das halbe Octagon als Wintergarten zwecks besserer
Vermarktung anbaute. 1909 kaufte der Saatzüchter Ferdinand v. Lochow auf Petkus,
Kaltenhausen und Heinsdorf das Gut und Dorf Zieckau mit dem Vorwerk Kaule.
Zieckau wurde als Gutsbetrieb ganz normal mit Milchvieh und Schweinemast
bewirtschaftet und das Dorf war mit normalen Arbeitsverträgen im Gut angestellt.
Max von Lochow übernahm das Gut als übernächste Generation von seiner
Mutter und züchtete ergänzend Pferde. Der Betrieb hatte mit seinem
Milchviehbestand die als höchste Milchquote anerkannte Leistung
im damaligen gesamtdeutschen Reich.

Im Jahr 1945 wurden die Eigentümer vertrieben und enteignet.
Das Haus wurde in den Jahren der kommunistischen DDR für
diverse öffentliche Einrichtungen genutzt.

Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten versuchten die
früheren Eigentümer auf dem Rechtswege den Besitz rückübertragen zu
bekommen. Diese Forderung konnte letztendlich nicht durchgesetzt werden.

Schloss Zieckau war seitdem unter Verwaltung duch die Stadt Luckau